Antony GormleyDer britische Knstler Antony Gormley hat den menschlichen Krper als Thema fr die zeitgenssische Kultur wieder entdeckt. 1994 erhielt er den Turner Preis fr seine bemerkenswerte Arbeit Field bestehend aus etwa 35000 handhohen Terrakottafiguren. Seine Blei und Eisenfiguren nach Abgssen seines eigenen Krpers platzierte er hufig auf Straen, Pltzen, in Parks und wie unlngst bei Cuxhaven an der Meereskste: markante Punkte im ffentlichen Raum, die die
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Der britische Künstler Antony Gormley hat den menschlichen Körper als Thema für die zeitgenössische Kultur wieder entdeckt. 1994 erhielt er den Turner-Preis für seine bemerkenswerte Arbeit »Field« - bestehend aus etwa 35000 handhohen Terrakottafiguren. Seine Blei- und Eisenfiguren nach Abgüssen seines eigenen Körpers platzierte er häufig auf Straßen, Plätzen, in Parks und - wie unlängst bei Cuxhaven - an der Meeresküste: markante Punkte im öffentlichen Raum, die die Beziehung zwischen Kunst, Gesellschaft und der urbanen Umgebung als metaphysische wie als konkrete politische Erfahrung sichtbar machen. Das Buch dokumentiert mit Fotos von Benjamin Katz eine Ausstellung des Künstlers und erläutert sein Werk mit eigenen Texten sowie Texten von Antje von Graevenitz, Ingrid Mehmel und Udo Kittelmann. Zum Künstler: Antony Gormley *1950 in London, wo er lebt und arbeitet. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen, darunter 1982 und 1986 Biennale Venedig, 1987 documenta 8 in Kassel.